Installationsprinzip Fundamenterder

Installationsprinzip Fundamenterder
1 = Flachleiter, 2 = Kreuzverbinder mit Korrosionsschutz, 3 = Korrosionsschutzbinde, 4 = Anschlussklemme für Bewehrungsstähle, 5 = Kreuzverbinder, 6 = Erdeinführungsstange, 7 = Erdungsfestpunkt

Funktionsweise

Ein Fundamenterder ist ein Erder, der in das Betonfundament einer baulichen Anlage eingebettet ist. Er gilt u. a. dann als Blitzschutzerder, wenn die benötigten Anschlussfahnen für die Verbindung der Ableitungen aus dem Fundament herausgeführt sind. Der Bandstahl ist im Abstand von ca. 3 m mit der Bewehrung zu verbinden.

Als Grundlage zum Aufbau des Fundamenterders dient die ÖVE/ÖNORM E 8014. Keilverbinder dürfen nicht im Erdreich eingesetzt werden. Um eine saubere Führung zu erzielen, ist bei der Installation des Fundamenterders der Einsatz von Bandhaltern zu empfehlen. Die Halter sind in einem Abstand von ca. 2 m zu setzen.

Als Grundlage zum Aufbau des Fundamenterders dient die DIN 18014. Keilverbinder dürfen nicht im Erdreich eingesetzt werden. Um eine saubere Führung zu erzielen, ist bei der Installation des Fundamenterders der Einsatz von Bandhaltern zu empfehlen. Die Halter sind in einem Abstand von ca. 2 m zu setzen.

Werkstoffe

Als Werkstoffe für Fundamenterder können unter anderem folgende Materialien verwendet werden:

  • Flachleiter aus verzinktem Stahl, 30 x 3,5 mm
  • Flachleiter aus Edelstahl, 30 x 3,5 mm
  • Rundleiter aus Kupfer, Ø 8 mm
  • Rundleiter aus verzinktem Stahl, Ø 10 mm
  • Rundleiter aus Edelstahl, Ø 10 mm

Anschlussfahnen sind aus dauerhaft korrosionsgeschützten Materialien auszuführen. Feuerverzinkte Stähle mit Kunststoffummantelung oder nichtrostende Edelstähle in V4A mit einem Molybdän-Anteil > 2% sind zu verwenden.