Wissenswertes über Kabelverschraubungen

EMV-Kabelverschraubungen

Das Sicherstellen eines störungsfreien Betriebs elektrischer Anlagen gehört zu den wichtigsten Zielen der Installation. Das Thema EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit) ist in Industrieanlagen ein wichtiges Thema. Gerade durch äußere Einflüsse, z. B. Schaltvorgänge, Überspannungen, der Einsatz von Frequenzumrichtern, entstehen hohe Anforderungen an die eingesetzten Komponenten. Durch große Leitungslängen in der Energieversorgung oder bei der Datenübertragung wirken manche Installationsleitungen wie Antennen und können dadurch elektromagnetische Störsignale empfangen. Das eigentliche Nutzsignal kann dadurch überlagert werden, was zu Funktionsstörungen an Anlagenteilen führen kann. Um dem entgegen zu wirken, ist es wichtig, die Installation in entsprechend abschirmenden Verlegesystemen auszuführen, z. B. in geschlossenen Kabeltrag-Systemen oder Leitungsführungskanälen und Rohrsystemen aus Metall. Auch der Einsatz von Kabeln und Leitungen mit Schirmgeflecht kann sich positiv auf die Verringerung von Störsignalen auswirken.

Alle Bemühungen, die Leitungsverlegung so sicher wie möglich zu machen, sind jedoch zum Scheitern verurteilt, wenn nicht auf eine EMV-gerechte Kabeleinführung in Steuerungsanlagen geachtet wird. Hierzu bietet OBO Bettermann jetzt EMV-Kabelverschraubungen in zwei Ausführungen an.

Die V-TEC VM EMV bietet dem Anwender die Möglichkeit, seine Kabel und Leitungen geschirmt in Steuerungsanlagen einzuführen. Das Kabel wird abgemantelt und das Schirmgeflecht mit der Kabelverschraubung verbunden. Alternativ dazu steht dem Installateur die V-TEC VM EMV-K zur Verfügung, die durch eine Konaktfeder die Verbindung zwischen Schirmgeflecht und Verschraubung sicherstellt.

Beide Varianten ermöglichen eine lückenlose und durchgängige Kontaktierung des Systems.